Chaosqueen- Funfacts
Mich gibt es nur einmal.
Ich bin sehr beliebt.
Das merke ich immer dann, wenn gesagt wird:
„DU hast gerade noch gefehlt!“
Ich geben allen Dingen Namen.
Seppl – mein Fahrrad, Schäggi Schan – mein Fitnesstracker und Karlheinz – meine Kuscheldecke mit Ärmeln. Lady Violett – mein FakeHulaHoop.
Und Fräulein Rüttelmeier – die ungenutzte FitnessWackelplatte.
Ich bin sehr sportlich.
Auch wenn ich nicht so aussehe.
50 Kilometer am Stück Fahrrad fahren?
Kein Problem. Ohne zu jammern.
Eine Stunde Lady Violett drehen?
Läuft. Ohne zu schwitzen.
Stundenlang die Step – Bank besteigen?
Klar, rauf und runter. Aber mit Schwitzen.
Boxen. Bin ich wütend, kann ich das richtig, richtig gut. Mit Körperspannung.
Aber Treppen steigen?! No Way!
Mein Lieblingsessen ist Sternchensuppe.
Die mit den Buchstaben geht auch.
Aber nur die ohne Gemüse.
Und das ist übrigens die einzige Suppe, die ich auslöffele.
Ich liebe bunte Haare.
Am liebsten hab ich sie leuchtend blau.



Ich trage verschiedene Socken. Immer.
Und ich liebe High Sneaker.
Selbstbemalt. Bunt.
An jedem Fuß eine andere Farbe.



Ich mag Kitschschmuck. Aus Plastik. Und Stoff. Sehr bunt.
Silber mag ich auch. Ein bisschen.
Gold dagegen nicht. Ist mir zu protzig.



Ich bemale meine Klamotten selbst. In bunt.





Edelsteine finde ich doof. Aber Steine mag ich. Am liebsten graue. Vom Strand.
Ich habe vier Tattoos. Nur für mich.
Ich will noch mehr.
Mich gibt es nicht in romantisch. Aber ich kann romantischkitschige Gedichte schreiben. Wenn ich will.
Nur mit diesem RosenblätterKerzenfeelingsDing kann ich nix anfangen.
Ich hatte noch nie Highheels. Oder ein kleines Schwarzes.
In der Oper war ich auch noch nie. Vielleicht weil ich kein kleines Schwarzes habe?!
Ich bin immer zu irgendwas. Das ist situationsbedingt. Zu laut. Zu Leise. Zu betrunken. Zu nüchtern.
Eben zu viel Winnie!
Ich treffe Entscheidungen. Unüberlegt. Spontan. Manche davon sind doof. Aber meistens geht es gut aus.
Ich bin nicht erwachsen. Ich tue nur manchmal so. Ich trete nicht auf Linien im Fußweg. Springe in Pfützen. Und mag am liebsten Überraschungseier. Die ganz großen.
Ich mag Gänseblümchen. Auf der Wiese. Und Spatzen. Im Gebüsch. Laut tschilpend.
Ich wäre gern ein Pinguin. Auf dem Bauch ins Wasser rutschend. Watschelnd. Keiner lacht. Alle finden mich süß.
Ich mag das Meer. Aber nur bis zum Bauchnabel. Und ich mag Berge. Von unten. Manchmal auch von oben. Aber nur nach einer Gondelfahrt.
Ich fahre gern Ski. Alpin. Nicht schnell. Nicht elegant. Einfach nur runter. Mit Wind im Gesicht. Und einem breiten Grinsen.
Ich habe Talent für komische Sachen. Solche, die man nicht braucht. Wie beidhändig Tischtennis spielen.
Oder Violett in alle Richtungen drehen. Mir ellenlange Balladen merken. Und Songtexte. Ich kann schreiben. Geschichten. Tagebuch. Gedichte.
Ich bin eine perfektionistische Chaotin. Oder eine chaotische Perfektionistin.
Woran man das merkt? Die Perfektionistin in mir denkt in ordentlichen Listen.
Räumt den Schreibtisch auf, an dem sie nie sitzt.
Die Chaosqueen schreibt, wo sie geht und steht. Auf Zettelchen. Ins Handy. In Notizbücher. Die liegen überall herum. Stifte nicht. Die hat die Perfektionistin weg geräumt.
Es kann als passieren, dass ich laut vor mich hin murmelnd mit etwas irrem Blick durch die Gegend sprinte und verzweifelt etwas zum Schreiben suche. Gern auch mal nachts. In einem Späti in Berlin.
Ich liebe Postkarten. Und Briefe. Ich verschicke sie auch gern. Weil ich finde, das wertschätzt Menschen. So nach dem Motto: Ich mag Dich!
Ich betrete nicht gern alleine oder zuerst einen Raum. Einen Frühstücksraum im Hotel zum Beispiel. Oder eine Bar.
Ich liebe Horrorfilme. Aber ich schaue nicht hin. Ich habe ein Kissen vorm Gesicht. Die Hände auf den Ohren. Die Augen fest zu gekniffen. Aber ich liebe Geister. Und Gruseln.
Ich habe keine Angst mit dem Harzdrenalin über eine Talsperre zu sausen. Nur an einem Karabiner hängend. Ich klettere auf Aussichtstürme. Spucke vom höchsten Hochhaus in Berlin.
Aber Treppen, durch die ich hindurch sehen kann, machen mir Angst. Deshalb erklimme ich sie auf allen vieren. Mit geschlossenen Augen.