P!NK – Girlies on Tour

P!NK – Girlies on Tour

15. Juli 2019 3 Von Winnie

Knall… Bumm… BÄM… 💥
Eine Bühne*Eine Show*Ein Feuerwerk*
Ein bisschen Sternenstaub und Flitter,
ein paar GlücksTränchen, Kreischen, Tanzen, Springen,
solch ein Auf und Ab an Gefühlen
habe ich schon lange nicht mehr erlebt
Ich habe mich gar nicht wieder erkannt…
Was ist da nur passiert?
Ich bin total geflasht und völlig überwältigt.
Wie kann man vor so vielen Leuten total cool rocken
und trotzdem normal sein?!
💚 WAHNSINN 💚

*
– P!NK –
Kurze blonde Haare
Tattoos auf der Haut
große Klappe
Musik rockig
eine, die sich laut
was zu sagen traut


Für mich hat sie

mit ihrer Musik Klarheit geschaffen,
sie ist super im Mut machen,
sie hat mich virtuell an die Hand genommen
und mit mir Problemberge erklommen
wir sind leichtfüßig auf der anderen Seite hinunter gehüpft
zusammen in verschiedene Rollen geschlüpft

wenn ich Pink höre, werde ich stark
und kann Probleme überwinden,
bis sie ganz klein sind

und für immer verschwinden
*
Die Töne mal laut, dann wieder federleicht…
ob Mann und Mann, ob Frau und Frau,
ob traditionell, alle hat sie erreicht.

Die Botschaft ist einfach, für jeden verständlich:
Wir verändern die Welt und lieben uns endlich!

Denn Hass auf alles, was wir nicht verstehen,
lässt uns mit der Erde untergehen!

*
❤️
Aber von Anfang an…
Ich bin seit 2006 ein Pinkie, nicht ganz so verrückt unterwegs
wie als Panikgirl,
aber doch schon ziemlich crazy…
Ich besuche Pinks Konzerte meist alleine.
Es macht nichts, allein auf einem Pink- Konzert zu sein.
Da sind so viele Menschen,
verbunden durch die Musik – ganz schnell ist man
ein Teil vom großen Ganzen.
Das ist fast noch krasser als bei Udo 😳
❤️
Ich bin auch gern die coole, große Freundin.
Deshalb nehme ich ab und zu eins der Teenie Mädels
aus dem Freundeskreis mit.
Angefangen hat das vor 12 Jahren mit Judy.
Wir waren in Berlin zum Open Air Konzert von Pink am Funkturm
und hatten Wahnsinnsspaß.
Teeniemädels legen eine Begeisterung an den Tag,
da kannst du nur mitziehen.
Ich war mir erst nicht sicher,
– ist das wirklich das passende Geschenk zur Jugendweihe:
mit der leicht irren Freundin der Mutter
zu einem Konzert von einer Sängerin,
die man kaum kennt?!
Aber es war super lustig 😂 und Judy hat sich bis heute nicht beschwert!
Im Gegenteil, wir erinnern uns immer noch gern…
an unsere Odyssee durch Berlin auf der Suche nach DER Jogginghose
(weil Pink genau so eine anhatte)
an meinen halben Liter Kaffee,
weil ich das erste Mal bei Starbucks war
und einen *großen* Kaffee bestellt habe…
Solche Sachen gehen in die Geschichte ein!
❤️
2019 – zwölf Jahre später –
ist nun also Lea dran… Ihr erstes großes Konzert.
Dankeschön lea.v.klr !
Ich bin so froh, dass wir das zusammen erlebt haben!

Sie ist so schnell groß geworden,
dabei ist es doch noch gar nicht so lange her,
als wir in ihrem Kinderzimmer gespielt haben.

*
Lea
(2011)
Fast neun Jahre ist es schon her,
da kam das Mäuschen auf die Welt.
Bestimmend schon von Anfang an,
hat sie mir oft den Tag erhellt.

Manche Stunde saß ich
mit meinem Kaffee in der Hand
mitten im Spielzeug, im Kinderzimmer,
Ich wollte lieber mit Lea spielen,
statt mit Erwachsenen diskutieren.
Lea fand es großartig
und ich konnte mich nicht entziehen,
unseren Märchenland- Fantasien.

Für mich ist sie etwas ganz Besonderes,
Meine kleine allerbeste Freundin.
Weiß genau, was und wohin sie will,
redet sie, das ist wie ein Gesetz,
bleiben alle anderen still.
Auf der Bühne, da ist sie groß
tanzt sich durch das Leben jetzt.
Bei ihr weiß man schon genau,
das sie sich gegen alles durchsetzt.

Manchmal schaue ich sie an,
sehe Bilder vorbei ziehen,
diese kleine temperamentvolle Person,
erinnert sie mich doch
an die kleine Dramaqueen,
die ich kenne, seit 31 Jahren schon.
Hieße sie nicht Lea K.
und wäre das Kind meiner Freundin
würde ich doch glatt behaupten,
da steckt eine kleine „Winnie“ drin.

*

Schon die Zugfahrt war ein Highlight.
Endlich konnten wir mal wieder richtig reden…
über alles und jeden, das haben wir schon lange nicht mehr gemacht.
Über richtig ernste Sachen und Gefühle und so…
aber auch über Mädchenkram 🙄
Ich weiß, das ist jetzt schwer vorstellbar:
*Winnie und Mädchenkram* 🤦🏻‍♀️
Aber auch ich habe manchmal
das Bedürfnis, schön zu sein,
auch wenn das vielleicht nur mit Foto-Filter geht.
Zum Beispiel die Sache mit diesem Hautfarbendingens
Conzieler? Wartet, kurz gegoogelt: Concealer!
Ist mir immer noch nicht ganz klar,
wie damit die Schlupflider weggehen sollen.
Aber ich probier’s aus…
Falls ich also komisch aussehe,
wenn ihr mich das nächste Mal seht,
liegt das bestimmt an diesem Concealdingens.
Sprecht mich bitte nicht darauf an 😂
❤️
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel
und Mittagspause am Bahnhof

ging es ganz easy mit dem Bus ins Stadion.
Relaxt zum Eingang spaziert,
mit kurzem Stopp am Merchandisingtruck –
aber wir sind gaaaanz schnell weiter gelaufen.
Tolle Sachen, aber die Preise waren echt irre hoch 😔
Da – entgegen meiner sonstigen Gewohnheit –
FOS und erste Reihe nicht zur Debatte standen
(schließlich ist gleichzeitig PANIK Jahr
und ich in erster Linie ein Panikgirl),
konnten wir gechillt zum Eingang bummeln,
trotzdem waren wir die Ersten am Tor.

Auf dem Weg in die Stadionmitte
noch schnell Cocktails – alkoholfrei für Lea –
(ich bin vielleicht *NichtNormalerwachsen*
aber manchmal durchaus verantwortungsbewusst)
und eine Brezel auf die Faust gechartert
und dann ab ins – nicht vorhandene – Gedränge
❤️

Wir stehen ganz vorn, am Zaun zum Front of Stage
– besser geht’s nicht fürs erste Konzert –
Die MitPinkies sind nett,
erste Kontakte werden geknüpft.

Dann geht’s los mit einem DJ
er bringt trotz Regen Stimmung an unseren Zaun.
Zeit für einen *Regen*Hau ab*Lockerungshüftschwinger*

Die erste Vorband flasht uns total.
Da rockt Bang Bang Romeo los
und ehe wir wissen, wie es uns geschieht,
hat uns Anastasia *Star* Walker
mit ihrer Hammerstimme eingefangen!
!WOW💥WOW💥WOW!

Dafür kam der australische Sänger Vance Joy
bei uns nicht ganz so an.
Er war gut, ganz ohne Frage – ein toller Sänger –
aber mit seiner Gitarre so allein auf dieser riesigen Bühne
hatte er eben nicht die Präsenz einer Anastasia.
Das ließ ihn ein bisschen blass erscheinen bei uns am Zaun.
https://www.youtube.com/watch?v=xr67ydtiI0M

Aber Musik ist eben auch Geschmackssache
und ich mag halt lieber die Powerfrauen.

Der Regen hörte auf…habe ich das schon erwähnt?
Ich glaube ja immer noch,
das hat mein nicht ganz rhythmischer
*Regen*Hau ab*Lockerungshüftschwinger*
geschafft, aber Lea meinte,
es war einfach diese Sache mit:
„Wenn Engel irgendwas machen…“

Auch gut.
Während wir also diese wichtige Sache ausdiskutieren,
wandert ganz gelassen die Sängerin von Bang Bang Romeo
(ihr erinnert euch, coole Vorband?)
vor uns durchs Front of Stage.
Da haben wir uns aber ins Zeug gelegt –
wir waren einfach so laut, dass sie zu uns kam.
Sie war so wahnsinnig locker drauf,
dass ich mit ihr sprechen konnte, in !ENGLISCH!
und nun ziert ein Autogramm
meine damit offiziell zur Konzertjacke erklärten Jeansjacke.

Natürlich habe ich im Hotel sofort die EP gekauft
und Bang Bang Romeo in meine Playlist *Girlspower*
aufgenommen!

❤️
Und dann war es soweit, Pink betrat die Bühne:

Es ist sehr schwer zu beschreiben,
was man empfindet, wenn sie die Bühne betritt.
Es fühlt sich an, als trifft man eine Freundin wieder.
Die anderen im Stadion blendet man aus.
Pink lacht und winkt und redet, als kennt man sich schon Urzeiten.
Wenn man die Augen zu macht, könnte man meinen, man sitzt mit ihr in einem kleinen (aber lauten) Cafè.

Sobald sie loslegt, wacht das Publikum auf.
Sie hat es aber auch voll drauf:
an Kronleuchtern schaukeln,
mit den Tänzern zusammen über die Bühne wirbeln,
mit einer Leichtigkeit und purer Freude,
das erinnert irgendwie an ein Familientreffen im Funhouse.
Es ist schwer, sich da nicht mitreißen zu lassen!
Aber eigentlich will das ja auch keiner.
Die Stimmung ist bombastisch, wie bei einer griechischen Hochzeit.
Und irgendwie haben sich auch alle lieb.

❤️
Es war natürlich viel zu schnell vorbei,
wie alles Schöne, auf das man sich ewig freut.
Was bleibt, ist das Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Die Power*die Kraft*die pure Lebensfreude*
die Pink ausstrahlt,
nimmt man einfach mit,
auch wenn es vielleicht nur ein paar Tage anhält!
Man hat das Gefühl, nicht allein zu sein!
Schließlich hat man neue Freunde gefunden,
Verabredungen getroffen und
eine gewisse Gelassenheit breitet sich aus.
Mein Herz ist übervoll
und ich möchte durch den U-Bahn- Tunnel tanzen.
Dieses spektakuläre Gefühl begleitet Lea und mich auf dem Weg ins Hotel – der sich als Odyssee entpuppt!
❤️

Lost in der U- Bahn von Hannover
– ein Abenteuer in drei Akten –

Erster Akt
U- Bahnen sind eigentlich genau mein Ding, ich liebe sie.
In Hamburg, in Berlin…zielsicher finde ich die richtigen Stationen.
Nicht so in Hannover.
Es ist heutzutage ja nicht einfach, sich zu verlaufen oder zu verfahren.
Man hat Internet und Google Maps.
Leider ist das mit dem Internet unter der Erde so eine Sache…
es funktioniert manchmal einfach nicht.
Und wo befindet sich die U- Bahn?
Ihr erkennt das Problem, oder?

Also sind wir erstmal durch die Station geirrt,
auf der Suche nach einem Liniennetzplan, Fahrplan,
irgendetwas das uns hilft.
Dann hatten wir die Idee zurück zum Bahnhof zu fahren.
Wir hatten nichts mehr zu trinken
und von dort kannten wir ja den Weg
Gedacht, getan…

Zweiter Akt
Den Bahnhof haben wir dann irgendwann erreicht. Wir reden hier ja von ein Uhr nachts, da fahren die Bahnen
auch in Hannover nicht mehr aller 10 Minuten.
Sprite geholt und festgestellt, ein bisschen Hunger haben wir auch noch.
Also schnell noch das amerikanische Restaurant am Wegesrand besucht und dann ab zum Kröpke,
von dort aus haben wir am Nachmittag ja schon mal unser Hotel erreicht.
Linie 6 haben wir auch gefunden,
aber irgendwie fuhr die jetzt in eine völlig andere Richtung.
Komisch!
Aber das kann ja sein,
also warteten wir die angegebenen 16 Minuten
und aßen genüsslich vegane Burger und Nuggets
auf der Bahnhofstreppe.

Dritter Akt
Als wir endlich in der Linie 6 saßen und fuhren,
stellten wir fest – falsche Richtung!
Verdammt!
Also nächste Station wieder raus und die andere Richtung versucht… Wartezeit: 11 Minuten und keine Linie 6 bis zur Kopernikus – Straße!
Blöd, aber nicht zu ändern.
Zurück, umsteigen und weiter herum irren,
bis wir endlich die richtige Seite der Station
und die richtige U 6 gefunden hatten.
Und… wieder 16 Minuten Wartezeit.
Das tat unserer guten Laune allerdings keinen Abbruch,
wir wollten immer noch in der U- Bahn tanzen…

Um 2:53 waren wir endlich im Hotel.
Aber an Schlaf war nicht zu denken!
Schließlich hatten wir WLan
und mussten noch die Bilder und Videos austauschen.
Und die EP von Bang Bang Romeo
brauchte ich ja auch noch!
Das konnte keine Sekunde länger warten!
Noch Fragen???

Epilog
Samstag Mittag ging es zurück nach Hause.
Von der Rückfahrt kann ich leider nicht so viel berichten:

Fazit:
Das war ein Knaller – Wochenende 💥
Was für ein Spaß 😂
und unbedingt eine Wiederholung wert.

Dankeschön, liebe Lea – du bist ein Supergirl!
Lass dir bloß niemals etwas anderes einreden!
❤️ Ich hab dich lieb! ❤️