Die Udo Lindenberg Stiftung

Wann haben wir Menschen eigentlich damit angefangen,
immer mehr an uns zu raffen und anderen etwas zu missgönnen?!
Warum gibt es nicht mehr Menschen wie Udo Lindenberg?
Warum können wir nicht alles gerecht aufteilen?

*
Träume hat jeder
überall auf der Welt
einer träumt von Glück
und Frieden
der andere von Macht
und Geld

*
Träume hat jeder
überall auf der Welt
die einen träumen
von ausreichend Brot
die anderen
von einem großen Boot

*
Träume hat jeder
überall auf der Welt
doch egal, was man träumt,
alles kostet Geld
und dieses ist sehr ungerecht
verteilt in der Welt…

*

Viele wollten schon als Kind die Welt retten.
Ich nicht!
Die Welt war mir egal,
ich wollte nur mein Stück zu Hause glücklich haben
und zuallererst – ganz egoistisch – sollte ich glücklich sein.
So!
Jetzt, ein paar Jahre später, habe ich eingesehen…
so funktioniert das schon mal nicht!
Man kann nicht glücklich und zufrieden leben,
wenn woanders die Welt sozusagen untergeht.

Auch deshalb bin ich froh,
dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort
die Aktuelle Schaubude
sehen durfte!
Nicht nur Udos Musik hat mich und meine Welt verändert,
auch sein soziales Engagement färbte irgendwie auf mich ab.
Langsam und stetig wurde aus dem arroganten Partygirl ein Ich,
mit dem ich mich wohlfühle und ganz gut leben kann.

Das es auch eine Udo Lindenberg Stiftung gibt,
hörte ich 2014 zum ersten Mal…
Das kam so:

Meine Freundin war ganz frisch
panikvirusinfiziert
und wollte unbedingt noch ein Konzert erleben.
Eins reicht nicht, wenn man einmal angefangen hat,
das wissen wir ja alle,
doch leider war die Tour zu Ende…
Also:
* Kurz gegoogelt – Konzert gefunden – Karten gekauft *
Klingt ganz einfach, oder?
Nun ja, nicht so ganz…
Wir hatten Karten für das Hermann Hesse Festival
So weit, so gut
Wo genau findet das statt?
In Calw.
Häh??? Wo ist denn Calw?!
Wir hatten keinen Plan und vor allem keine Ahnung davon,
dass eine Reise dorthin
mit öffentlichen Verkehrsmittel
einer Weltumrundung gleicht!
Aber es hat sich gelohnt…
sollte sich doch in diesem kleinen Städtchen
mein Leben ändern…

In Calw habe ich das erste Mal
Udos „andere“ Seite
– die des Weltverbesserers –
wahrgenommen.
Also Udo nicht nur als Retter der WinnieWelt,
sondern der großen, ganzen Welt!

Udos Weltanschauung und seine Emapthie
gegenüber Armen und Schwachen
bewundere ich uneingeschränkt.
Dieses *Problemeanderererspüren*,
dieses *HelfenunddieWeltrettenwollen* Syndrom
habe ich bisher noch nie bei jemand anderem
so ausgeprägt wahr genommen.
Das trifft mich mitten ins Herz und steckt an:
Als ich 2016 mit dem Rauchen aufhörte,
wollte ich damit nicht nur mir etwas Gutes tun
und dachte über eine Patenschaft nach.
Es blieb allerdings beim *DarüberNachdenken*
Bis ich bei Facebook einen Hilferuf von Annedore Biberstein las.
Da habe ich nicht mehr lange nachgedacht,
sondern einfach mal gemacht…
Auch wenn ich jetzt kein
SuperBriefeSchreiberPate bin,
ist mir mein Patenkind doch sehr wichtig.
Dieses Gefühl,
ein Teil von etwas zu sein,
macht unheimlich reich
und ist das
💚 WUNDERBARSTE *SCHÖNSTE* PANIKGEFÜHL 💚
überhaupt!

In Udo Lindenbergs Biografie von Udo und Thomas Huetlin
habe ich gelesen,
dass es Udo gerade nicht so gut ging,
als er die Stiftung gründete.
Vielleicht war er deshalb so sensibilisiert für die Probleme anderer.
Wenn man sich um andere kümmert,
erscheinen einem die eigenen Probleme ja ziemlich winzig und lösbar,
obwohl sie es gar nicht sind,
winzig, meine ich.

Es gibt Menschen, die sind sich im Wesen so ähnlich, dass sie einfach über kurz oder lang zueinander finden müssen.
Das ist einfach Schicksal…
Diese Menschen finden alle irgendwie in der Udo- Lindenberg- Stiftung zusammen.
https://www.udo-lindenberg-stiftung.de/

Annedore Biberstein,
die 2010 nach Kenia auswanderte,
um eine Lodge zu übernehmen
und stattdessen
Mama Annedore, die Schulleiterin
wurde
*
Angst, Hunger, Schmerz
du lebst im Elend vor dich hin
bist noch zu klein, kennst es nicht anders
verstehst noch nicht des Lebens Sinn

Liebevoll helfende Hände
ein Mensch mit Herz
holt dich von der Straße,
macht dem Elend ein Ende
besiegt mit dir deinen Schmerz

Jeden Morgen kannst du nun die Sonne sehen
du hast Hoffnung, darfst zur Schule gehen
sie hat dir Liebe gegeben
und  schenkte dir ein besseres Leben
– Mama Annedore –

*
https://www.kenyanchildrenhelp.ch/

Arno Köster
– seit 2009 bei der Udo-Lindenberg-Stiftumg
als Kurationsmitglied und Projektleiter –
Er reist oft nach Kenia, um den Fortschritt der Projekte zu überwachen
und um Annedore und die Kids der New White House Academy
zu besuchen
und er nimmt uns mit…
in seinem Blog
http://www.easttoolsmedia.de
in seinen Büchern
https://www.residenzverlag.com/buch/hoffnung-fur-kenia
auf Leserreisen…
oder in seinen Filmem:

Sonja „Schwessi“ Schwabe
https://schwessi.de/
die Anfang 2018 in Kenia war,
um den Imagefilm für die Stiftung zu drehen
Auch sie durften wir bei Facebook und Instagram
auf ihrer aufregenden Reise begleiten
(Wir haben sogar einen Löwen gesehen!)


*
Endlose Weiten,
Sonnenuntergänge
Trommelklänge
im Abendrot
der Horizont als Himmelstor
So stelle ich mir Kenia vor…
*

die http://kidsonstage.de/
die zusammen mit den Kids der New White House Academy
und Paten aus ganz Deutschland und der Schweiz
gesungen haben:

Noah Fischer,
der mit mitreisender Begeisterung und einem Superteam
*Hinterm Horizont macht Schule*
inszeniert und für tolle Aufführungen sorgt.

Die Dosenpaten, die unermüdlich Spenden sammeln…
auf Konzerten, in ihren Heimatstädten, auf Ebay

So viele Menschen vereint,
die einfach nur wollen,
dass es anderen Menschen auf der Erde gut geht.
Das hat Udo Lindenberg geschafft.
Wenn ich etwas zu sagen hätte,
ich hätte Udo schon lange für den Friedensnobelpreis nominiert…


Die vielen großen und kleinen Projekte der Udo- Lindenberg- Stiftung
und was sich daraus ergibt
sind so vielseitig und gehen manchmal so tief,
das kann man gar nicht mit einem mal beschreiben:

https://www.udo-lindenberg-stiftung.de/projekte/

Es gibt also noch viel zu erzählen…


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5 Kommentare

  1. So schön geschrieben Winnie💚💚
    Und danke fürs erwähnen 😍

    1. Dankeschön 💚
      Wer Gutes tut, muss erwähnt werden, liebe Babsy

  2. Du scheinst recherchiert zu haben, deshalb würde micht interessieren: Wo und wie hat er selbst Hand angelegt? Also nicht nur seinen Namen für eine Stiftung hergegeben und Fototermine vor Ort? Ähnlich wie er es mit den Hamburger Prostituierten gehalten hat – Fotos (aber natürlich auch nur mit der berühmtesten), saufen, nutzen, aber keinerlei echte Hilfe. Wo, wann und wie hat er selbst geholfen?

      1. Achso, das meinst du. Für eine Stiftung gibt man Namen und Geld. Den Rest machen Angestellte. Für die Website lässt man schicke Fotos machen. Dafür fährt man zu den Leuten, die die Arbeit machen und lässt sich mit denen fotografieren. Wer in der Stiftung die Arbeit macht (Ideengebung für Projekte, Umsetzung usw usw) und für die Internetpräsenz die Texte schreibt siehst du im Impressum.

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